Mi vida y mí


  Startseite
    Gedichte und Gedanken
    Emotionen
    Moi
    Beruf/ Studium/ Schule
    Ungerechtigkeit
  Über...
  Archiv
  Gästebuch
  Kontakt
 

  Abonnieren
 


 
Freunde
   
    nanami-siebenmeere

   
    cacahuate

    daswuschel
    voellig.losgeloest
    - mehr Freunde


Links
   Völlig losgelöst
   Die Philosophin
   Cacahuate
   Das Wuschel
   fucking pain
   Lucrecia


http://myblog.de/irrungen.und.wirrungen

Gratis bloggen bei
myblog.de





 
Der Traum

Ich trau mich gar nicht, dass wirklich online zu stellen... Das FESTZUHALTEN.

Aber es nicht zu tun, wäre ebenso unangebracht, beinahe schade darum.

Ich träume. Ich träume oft. Und auch oft genug sehr intensiv. (Der ein oder andere musste das schon am eigenen Leib spüren *fg*). Aber doch träume ich selten so real und detailreich. So extrem stark, dass ich am nächsten Morgen aufwache und nicht mehr weiß, was nun wirklich Realität ist und was Traum war.

Ungefähr so ging es mir am vergangenen Wochenende, als ich, für meine Verhältnisse, unglaublich früh aufgewacht bin, irritiert und fast verstört zu mir kam und neben mir IHN spürte. ER war also schon einmal da, das war wahr. Und an und für sich auch nicht verwunderlich. Es war Wochenende, wir schlafen selten getrennt an den Wochenenden. Aber trotzdem irritierte mich seine Gegenwart. Wie viel von dem, was ich "geträumt" hatte, stimmte nun wirklich? Und wie viel davon entspricht dem, was ich mir wünsche und was ich fühle, was ich hoffe?

Schon oft in meiner Vergangenheit habe ich gegrübelt, was Träume wohl bedeuten sollen. Sind sie Wahrnehmungen, Vorahnungen? Verarbeitet unser Unterbewusstsein darin versteckte Wünsche und Hoffnungen, Ängste und spannungsgeladene Situationen?

An den Anfang meines Traumes erinnere ich mich nicht mehr, er ging jedenfalls über eine geraume Zeitspanne. Es ging im Großen und Ganzen um IHN und mich. Doch nicht in einer Weise, in der ich damit gerechnet hätte... Es gab in letzter Zeit viele Spannungen zwischen uns und ich dachte mehr als einmal an eine Trennung, fühlte mich fern von ihm, hatte das Gefühl mich ohne ihn weiterzuentwickeln. Und auch dies spiegelte sich in meinem Traum wieder und doch war da etwas noch viel Tieferes, Intensiveres als alle Zweifel an UNS. Es wäre zu einfach zu sagen, dass es Liebe war. Zu wenig bedeutet dieses Wort in einer Zeit wie der unserigen. Es war der Glaube an das Gute, die Hoffnung daran, dass es für alle Zeiten gut sein würde, die Erinnerung an vergangene Stunden, das Wissen, dass alles passieren kann, wenn man sich nur gegenseitig genügt.

Ein Bild geht mir nicht mehr aus dem Kopf: Ich stand dort, in einer Ecke des riesigen Saals und schaute IHN an, wie er freudestrahlend dort stand und sich von all seinen und meinen Freunden beglückwünschen ließ. So fröhlich als wäre es der schönste Tag in seinem ganzen Leben. Und doch mit einem Funkeln in den Augen, das noch so viele weitere wunderbare Augenblicke versprach. Und in diesem einen Augenblick überrollte es mich. Eine so unglaublich tiefe Zuneigung, der Wunsch ihn für immer vor allem Übel dieser Welt zu beschützen, ihn zu umarmen und nie wieder loszulassen. Alles Glück dieser Welt mit ihm zu teilen und alle Dämen für ihn zu vertreiben. Einfach alles für ihn zu sein.

Und als wäre das nicht schon mehr als nur in einen einzigen Traum hinein passen dürfen sollte, warst auch noch du da. Mein Vater. Nicht offensichtlich, nicht auf den ersten Blick zu entdecken. Und auch erst nach dem ich öfter an den Traum zurück gedacht habe, ist mir diese Szene wieder ins Gedächtnis gerutscht. (Oder habe ich sie mir dazu gedichtet, weil momentan sowieso kaum ein Tag vergeht, an dem ich nicht an dich denke?) Ich hatte solche Zweifel, ob es richtig sein würde. Ob es Sinn hätte mit UNS, ob es eine Zukunft hätte, ob wir uns nicht beide unglücklich machen würden damit, ob er mich nicht eines Tages hassen würde, weil ich ihm das antat. Es würde so vieles bedeuten, es wäre so... endgültig. Schier jeden machte ich verrückt. Und jeder gab seinen Senf auf seine Weise hinzu. Nur du nicht. Du warst unnahbar in einer Ecke, still, wie ich dich selten in den letzten Jahren erlebt habe. Still, ruhig, zufrieden. Ein stiller Beobachter meines Schwankens. Und doch ein Ruhepol. Dieser eine Augenblick. Dieser eine Blick in deine Augen verriet mir alles. Alles, was du mir sagen wolltest. Du glaubtest an mich und an das, was ich mir erhoffte. Du gabst mir auf deine stille Weise zu verstehen, dass es richtig ist, was ich da plante. Wovon ich mir mein Glück versprach. DU gabst mir, uns deinen Segen. DU warst da, an dem Tag der Tage. An dem Tag, an dem deine Kleine endlich ganz groß werden würde. Du warst da und würdest es miterleben...
11.4.11 21:31
 
Letzte Einträge: Remember, Change


bisher 2 Kommentar(e)     TrackBack-URL


thomas schiel / Website (11.4.11 21:48)
in einer großen weltseele bleibt alles und im nächsten leben gehts voll weiter...hehe


Moi (12.4.11 18:14)
Alles? Wirklich alles?
Gibt's auch ne Möglichkeit aus dem Kreislauf auszusteigen? Auf alles noch einmal hab ich echt keine Lust...

Name:
Email:
Website:
E-Mail bei weiteren Kommentaren
Informationen speichern (Cookie)



 Smileys einfügen



Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung